Donnerstag, 13. Juni 2019

Gaben des Schicksals - A.B. Schuetze


Worum geht es im Buch?
Auf einer Reise durch Schottland verschwindet plötzlich Anna. Ihre Freundin Larissa ist verzweifelt, denn nachdem auch noch die Leiche Michaels, Annas Verlobten, am Holborn Head gefunden wird, glaubt die Polizei, dass Annas Körper in den Fluten des Ozeans fortgespült worden ist und will den Fall ad acta legen. Doch Larissa glaubt felsenfest, dass ihre Freundin noch am Leben ist. Dann bekommt sie unerwartet Hilfe von Annas Verwandten. Sie sind Salwidizer, ein Volk, so alt wie die Zeit selbst. Und dieses mit unglaublichen Fähigkeiten gesegnete Volk hat nicht nur eine starke Bindung zu Anna, sondern offenbart auch Larissa einige Geheimnisse, die sie in Erstaunen versetzt. 
Und das halte ich von Buch…
Die Idee des Volkes und die Welt der Salwidizer finde ich sehr gelungen. Es lässt den Leser in eine andere Welt eintauchen, in denen es neben den Menschen auch Unsterbliche gibt. Diese sind mit wundersamen Fähigkeiten gesegnet und das Besondere an ihnen ist, dass sie ihre Seelengefährtinnen bei den Menschen finden. Ihre Verbindung ist somit vom Schicksal vorbestimmt. Mich hat die Welt der Salwidizer direkt gepackt und neugierig gestimmt.
Der Handlungsaufbau in diesem Buch war durchweg spannend und die Geschichte hat sich meistens flüssig gelesen. Allerdings hat für mich das Erzähltempo nicht immer gepasst, denn oft wurden Passagen für meinen Geschmack etwas zu schnell erzählt. Gerade an den Stellen, in denen Hintergrundinformationen zu den Salwidizern dem Leser geliefert oder neue Figuren eingeführt werden, war das Erzähltempo recht hoch, sodass ich an einigen Stellen doch etwas verwirrt war und noch mal zurückblättern musste. Hierzu kommt, dass dem Leser manchmal Informationen vorgelegt werden, ohne dass er genügend Zeit hat selbst über den Fortgang zu rätseln und sich eigene Gedanken zu machen. Das fand ich etwas schade. Der Erzählstil ist zudem auch noch nicht ganz ausgefeilt, denn manche Dialoge und Satzkonstruktionen wirken etwas gestellt und teilweise war es an manchen Stellen nicht ganz klar, welche Figur gerade gesprochen hat. Neben der doch spannenden Hauptstory gab es einige Liebespassagen. Diese waren in Ordnung, jedoch für mich an einigen Punkten von der Beschreibung etwas klischeehaft. Das Cover finde ich durchaus passend für den Roman, denn er zeigt die beiden Schmucksteine, die eng mit Adannas Schicksal verwoben sind.

Fazit: Insgesamt ein fantasievoller Roman, der zwar einige Schwachstellen aufweist, jedoch als Unterhaltungslektüre für zwischendurch durchaus in Ordnung ist.


3 von 5 Sterne


 Quelle: Epubli Verlag
       Quelle: Epubli




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